Ein Blick hinter die Kulissen

Exklusives Interview mit dem Fußballprofi Marc Arnold

Erlebe die einzigartige Perspektive eines Fußballstars und tauche ein in eine Welt voller Leidenschaft und Erfolg.

Marc Arnold (* 19. September 1970 in Johannesburg, Südafrika) ist ein ehemaliger deutsch-südafrikanischer Fußballspieler und heutiger Funktionär.

 

Quelle: Wikipedia

Marc Arnold

Ich habe das Glück, aus einem sehr sportbegeisterten Elternhaus zu kommen, sodass ich die Chance hatte, eigentlich alle Sportarten zu treiben. Skifahren, Tennis, Turnen, Golfspielen, Badminton, Tischtennis. Aber Fußball stand für mich immer an erster Stelle.

INTERVIEW

Mit wie vielen Jahren hast Du angefangen, Fußball zu spielen?

Im Verein mit 8 Jahren.

Wann hat man gesehen, dass Du ein besonderes Talent für Fußball besitzt und mit wie vielen Jahren bist Du auf ein NLZ gegangen?

Ich habe als kleiner Junge eigentlich schon immer gekickt und habe mit 8 Jahren in einem Dorfverein angefangen. Nach einem Umzug nach Stuttgart bin ich mit 10 Jahren in die Jugendabteilung (heute würde man NLZ sagen) der Stuttgarter Kickers gewechselt. Ja, da ich in der Nähe gewohnt habe, hat es sich angeboten.

Mit wie vielen Jahren ist Dir bewusst geworden, dass Du Profi werden kannst? Wann war der Zeitpunkt, als Du festgestellt hast, dass Du besser bist als andere in Deinem Alter?

Im Jugendbereich war ich schon immer ganz gut, aber nie top. Erst Ende der Jugendzeit, in der A-Jugend, war ich besser als andere und so wurde der Wunsch realistischer.

Aus Deiner Erfahrung: Wie wichtig ist Talent?

Kannst Du den Satz unterschreiben, dass harte Arbeit Talent schlägt, wenn das Talent nicht hart arbeitet?

Was braucht es neben dem Talent, um erfolgreich zu werden? 

Den Satz kann ich bestätigen, aber natürlich braucht es ein großes Maß an Talent. Leider spielt aber auch das Glück eine Rolle und zur falschen Zeit verletzt zu sein ist natürlich auch schlecht.

Gab es noch andere Sportarten, die Du zu Deiner Anfangszeit neben dem Fußball ausgeübt hast und wenn ja, wie lange hast Du diese Sportarten neben dem Fußball ausgeübt?

Ich habe das Glück, aus einem sehr sportbegeisterten Elternhaus zu kommen, sodass ich die Chance hatte, eigentlich alle Sportarten zu treiben. Skifahren, Tennis, Turnen, Golfspielen, Badminton, Tischtennis. Aber Fußball stand für mich immer an erster Stelle.

Wer waren Deine größten Förderer, Unterstützer und Mentoren in Deiner Fußballkarriere?

Natürlich viele Jugendtrainer, explizit Günter Rommel. Später hat jeder Trainer immer einen Einfluss auf einen Spieler, selbst wenn die gemeinsame Zeit nicht erfolgreich war. Erfahrungen sammeln ist ein wichtiger Faktor.

Was war bislang Dein schönster Moment, welcher der schlimmste Moment in Deiner Fußballkarriere?

Deutscher Meister mit BVB, Aufstieg in die BL mit Hertha, Abstieg mit KSC.

Thema Verletzungen: Wie schwierig und mühsam war die Zeit in der Rehabilitation und hat Dich diese Zeit nachdenklicher und demütiger, aber am Ende auch stärker werden lassen? Gab es Gedanken an ein Karriereende? Bist Du abgesichert, wenn Du Deinen Beruf nicht mehr ausüben könntest?

Ich hatte das Pech als junger Spieler mit zwei Verletzungen zurückgeworfen zu werden. Diese Verletzungen haben meinen Weg deutlich verzögert. Natürlich ist eine Reha immer schwierig, aber man kann die Zeit auch nutzen. Im Verlauf meiner Karriere hatte ich recht wenig Verletzungen, sodass ein vorzeitiges Karriereende nie ein Thema war. Ich hatte mich immer mit entsprechenden Versicherungen abgesichert.

Aus Deiner Sicht: wie wichtig ist ein (guter) Schulabschluss für junge Fußballtalente? Mit welchem Abschluss hast Du die Schule verlassen?

Finde ich ein essenzielles Thema und sollte vom Verein auch immer unterstützt und gefördert werden. Ich habe das Abitur gemacht.

Wie bereitest Du Dich auf die Zeit nach der Fußballkarriere vor? Gibt es hier schon konkrete Pläne? Was würdest Du Jungprofis raten, in Bezug auf Vorsorge und Absicherung?

Während meiner Spielerkarriere war immer mein Wunsch, anschließend Manager in einem Verein zu werden. Daher habe ich auf meinen Stationen immer versucht, hinter die Kulissen zu schauen und Einblicke in das Innenleben der Vereine zu bekommen. Glücklicherweise ist der Ansatz aufgegangen. Wie schon in der Frage zuvor erwähnt, ist der Blick über den Tellerrand der Fußballblase unheimlich wichtig. Eine gute Vorbereitung auf das Danach ist von größter Bedeutung. Leider machten das aber die wenigsten.

Gibt es Vorbilder für Dich im Fußballsport oder generell in der Sportwelt?

Als Spieler war Diego Maradona mein Vorbild. In den 80ern auch Boris Becker oder Michael Jordan.

Marcs TIPPS FÜR DICH!

⇨ Gesunde Selbsteinschätzung

⇨ Ehrgeiz

⇨ Eigenmotivation

⇨ Teamfähigkeit

⇨ Lernen, mit Rückschlägen umzugehen.

 

PETER GERFEN

Peter Gerfen wurde am 2. Oktober 1969 in Minden/Westfalen geboren. Schon früh zeigte sich, dass Gerfen ein großes Handballtalent besitzt.

Gerfens große Leidenschaft neben dem Handball galt seit frühesten Kindheitstagen dem Fußballsport. Vielleicht hätte es auch hier zu einer Profikarriere gereicht, doch Gerfen entschied sich, trotz zahlreicher Angebote und Offerten in der Jugend zum Fußball zu wechseln, dem Handball treu zu bleiben.

Von der Jugend an ging es steil bergauf mit seiner Handballkarriere. Mit 24 Jahren war Gerfen Handball-Nationalspieler und Torschützenkönig der 1. Handball-Bundesliga. Ein Jahr später stand er mit seinem Verein im Europapokalfinale. Doch Gerfen musste auch die Schattenseiten des Lebens durchlaufen. Mit 27 Jahren zwang ihn eine Depression, verbunden mit einer generalisierten Angststörung, zur Aufgabe seiner Profihandball-Karriere, in der er rund 1.500 Tore in der ersten und zweiten Liga erzielte. Nach den ersten Buchveröffentlichungen im Meyer & Meyer Verlag, Aachen, mit dem Themenschwerpunkt „Bewegung für Kinder und Erwachsene“, gründete Gerfen 2022 den GuteLaune Verlag, dessen erstes Buch im April 2022 erschien. Mit den Inhalten und Figuren seines Buches „1-2-3 Bewegungspolizei“ und dem Konzept seines gegründeten Vereins „Trainingsphilosophie Handball Deutschland“ tourt Gerfen durch Deutschlands Kitas und Grundschulen. 

SASCHA STAAT

Sascha Staat wuchs in der Klingenstadt Solingen auf. Er berichtet hauptsächlich über Handball und Fußball, im Speziellen in Form von Podcasts, aber auch über Eishockey und Baseball.

Seine ersten journalistischen Schritte machte Staat bei Radio RSG, einem Lokalradiosender in Nordrhein-Westfalen. Die Sendung Overtime, die bis 2003 zu hören war, verbreitete er schon zu Beginn der 2000er Jahre online in der Frühform eines Podcasts.

Seit Mai 2016 ist er ausnahmslos als freiberuflicher Sportjournalist tätig. Im selben Jahr wurde er vom Verband Deutscher Sportjournalisten mit dem Herbert-Zimmermann-Preis ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhielt er 2021 ein zweites Mal.

Als Handball-Experte ist er beim Streaming-Dienst DYN im Einsatz und kommentiert unter anderem Spiele der Handball-Bundesliga sowie der EHF-Champions League. Er ist die Stimme des BVB-Podcasts der Ruhr Nachrichten und freier Autor für den Deutschlandfunk. Bekannt ist er vor allem durch seinen Handball-Podcast Kreis Ab.

KAI OSWALD

KAI OSWALD

Kooperationspartner des Buchprojekts

  • MISA / FSG / Oswald Consulting
  • Kooperationen mit verschiedenen Partnern in China und Deutschland
  • Camps in Deutschland und China
  • Internationales Projekt China Talents
  • Talentpatenschaften in Deutschland
  • Oswald Consulting
    Analyse von Proficlubs, Erstellen von Konzepten, Prozessen und Kooperationen
  • https://fussballschulegruenwald.de

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